2. Kapitel / Chapter

Es freut mich, dass Sie die Fotos-Geschichten aus Riegersburg interessieren und hier mit dem zweiten Kapitel weitermachen.

It pleases me that you interest the photograph-stories from Riegersburg and continue with the second chapter here.

Die Ruine des Schüttkastens mit dem Kellereingang. Die Mauerreste verraten heute noch seine ehemalige Größe.

Der Schüttkasten.

Bevor die Lagerhäuser entlang der Bahnlinien errichtet worden waren, waren sie die Getreidespeicher der großen Herrschaften.
Dieser hier gab einem ganzen Berg (nach hiesigen Verhältnissen) den Namen: Kastenberg.
Eine Windmühle war nicht weit weg ganz oben und nutzte den fast ständig wehenden böhmischen Wind.
Jetzt hat sie schon seit langem keine Flügel mehr und den Schüttkasten kenne ich auch nur als Ruine.

The wall rests betray today still his former size.
The pouring-castes'.
Before the warehouses had been constructed along the railroad lines, they were the silos of the great domination.
This here gave a whole mountain (according to local relationships) the name: "Kastenberg".
A windmill was not far away on the top of the "Kastenberg" and did use the Bohemian wind blowing almost continuously.
Now she does not have any wings anymore already for a long time and I also know the pouring-box only as a ruin.

Ein Teil der Rückansicht der alten Schmiede.
Auch so ein Gebäude aus der Vergangenheit.
Hier sehen wir die Rückseite der ehemaligen Schmiede. Sie stand zwischen dem Gasthaus Kellner und dem Haus der Familie Johann und Anna Walka.
Rechts Helga, die älteste Enkelin der Familie. Links der Sohn der Nachbarn, Norbert Kellner.
Foto von der Vorderseite der Schmiede habe ich leider keines.
In den 70er Jahren wurde die Schmiede, die schon längst nicht mehr benutzt wurde, großteils abgerissen. Die Familie Kellner errichtete an ihrer statt einen Schuppen. Nur der Teil mit dem Fenster rechts blieb erhalten.

Also such a building from the past.
Here we see the reverse page of the former forges. They stood between the inn Kellner and the house of the family Johann and Anna Walka.
To the right Helga, the oldest granddaughter of the family. To the left the son of the neighbors, Norbert Kellner.
I have photograph of the front of the forges unfortunately no.
In the seventies the forge which was not used a long time ago anymore was torn down for the most part. The family Kellner constructed at theirs instead of a shed. Only the part with the window to the right was maintained.

Die älteste Ansichtskarte von Riegersburg, die ich besitze. Das da ist meine älteste Ansichtskarte von Riegersburg.

 Laut Poststempel ist die Karte zwar in Riegersburg aufgegeben worden, das Datum ist aber leider nicht zu lesen. Die Briefmarken zeigen den Kaiser Franz Joseph I.
Gezeigt werden Schloss Riegersburg, eine Totalansicht von Riegersburg (leider zu klein, um wirklich was sehen zu können), das Gasthaus Buresch und das an der Strasse nach Weitersfeld einsam im Wald gelegene und heute noch bewohnte Forsthaus.

The since is my oldest viewcard of Riegersburg.
 According to postmark the card was given up indeed in Riegersburg, the date is not to be read, however, unfortunately. The stamps show the emperor Franz Joseph I.
Riegersburg-castle are shown, a total view of Riegersburg (unfortunately too small, around in fact to be able to see something), the inn Buresch and the forester's house sited at the street to Weitersfeld in an alone way in the forest and today still inhabited.

Die Ansichtskarte zeigt das alte Schankzimmer vom Gasthaus Buresch. Den Wert von Ansichtskarten als Werbung für sich und Riegersburg hat die Familie Buresch offenbar schon früh erkannt. Das beweist ja das gute Stück aus Kaisers Zeiten.
Hier zeigt uns eine Ansichtskarte, wie die Gaststube einmal ausgesehen hat.
Auf dem Bild darunter sehen wir eine fröhliche Runde beim abendlichen Beisammensitzen.
Doch die Zeiten haben sich geändert.
Durstige Kehlen sind in Riegersburg nach wie vor willkommen, aber wer hungernd kommt, wird auch hungernd wieder weiterziehen.
Seit im Gasthof Buresch die Küche ausgebrannt ist, gibt es nichts mehr zu essen und das zweite Gasthaus (Gasthaus Kellner) hat seit 1. Jänner 2003 geschlossen.
Viel beschworen wurde seit der Grenzöffnung und der Eröffnung des Nationalparks Thayatal der sanfte Tourismus und die sich daraus ergebenden Chancen.
Hier in Riegersburg nagt der sanfte Tourismus am Hungertuch.

The family Buresch recognized the value of viewcards as advertizing for themselves and Riegersburg in Niederoesterreich apparently already early. That proves the good piece from emperor's times.
Here a viewcard shows us as the restaurant looked once.
On the picture under that we see a cheerful round while sitting.
Nevertheless the times changed themselves.
Thirsty throats are welcome in Riegersburg still, however who comes starving, moves on also starving again.
Since in the inn Buresch the kitchen burned out, nothing gives to eat more and the second inn (Inn Kellner) has closed since 1st January 2003.
A lot the gentle tourism was sworn to since the boundary aperture and the inauguration of the national park Thayatal and the chances resulting from that.
Here in Riegersburg the gentle tourism gnaws at the hungerscarf

Eine Runde fröhlicher Wirtshausbesucher beim Buresch.
Einst hatte Riegersburg auch eine schöne große Schule, die von den Kindern aus Riegersburg besucht wurde. 


Nach ihrer Schließung diente sie eine zeitlang der Raiffeisenkasse als Geschäftslokal, bis sich in der Gemeindekanzlei ein Plätzchen fand.

Das Schulhaus wurde "privatisiert", das heißt, es wurde verkauft und bietet heute einen traurigen und ungepflegten Eindruck.


1950 führte ein Schulausflug bis nach Salzburg zu den Wasserspielen von Hellbrunn.

Once Riegersburg had also a beautiful big school which was attended by the children from Riegersburg. 
After their closing she helped one provisional a savings bank as a retail store, until itself found  place in the municipality office.
The school building "was privatized", that is, it was sold and offers a sad and unkempt impression today.
In 1950 a school excursion led to Salzburg to the fountains from Hellbrunn-castle.

Gruppenbild vom Schulausflug nach Salzburg - Hellbrunn.
2004: Das ehemalige Zollhaus in Riegersburg. Ein großes Gebäude, das seine Funktion gewechselt hat.

In Langau wurde das Zollhaus 1922 erbaut und aus dieser Zeit stammt auch das Zollhaus in Riegersburg mit Dienstwohnungen und Büros der Zollwache, welche für die Grenzsicherung zuständig war.

Nach dem Machtwechsel in der ehemaligen CSSR wurde die Grenzsicherung der Gendarmerie übertragen und das Zollhaus überflüssig.

Es wurde von der Universität Wien, Institut für Biologie erworben.

A big building which changed his function.
In Langau the port custom house 1922 was built and also the port custom house comes from this time in Riegersburg with official residences and offices of the customs guard that was responsible for the boundary protection.
To the power alternation in the former CSSR the boundary protection of the rural police was transferred and the port custom house superfluous.
It was acquired from the Vienna university institute for biology.

Gruppenbild beim Aufstellen des Gedenksteins. 1975 wurde ein Stück außerhalb von Riegersburg an der Strasse nach Felling vom Österreichischen Kameradschaftsbund, Ortsverband Riegersburg, dessen Obmann mein Großvater damals war, ein Gedenkstein errichtet.

Ich war mit dabei, als der Aufstellungsort für die große Einweihungsfeier vorbereitet wurde und auch bei der Aufstellung des Steines selbst durch einen Steinmetzmeister aus Raabs an der Thaya (oberes Bild).

Das untere Bild zeigt meine Großeltern am Morgen des großen Tages.

Meine Großmutter kontrolliert die Verhüllung des Gedenksteines mit einem ihrer Leintücher, Großvater schickt beim Anblick der Fahnenbänder offenbar ein Stoßgebet zum Himmel und unser Küchentisch machte Karriere als Altar für die Feldmesse.

In 1975 a commemorating-stone was constructed a piece outside by Riegersburg at the street to Felling from the Austrian comradeship alliance, local association Riegersburg that shop steward was my grandfather then.
I was with in this case, when the list place was prepared for the great opening celebration and also during the list of the stone even through a stone-cutter master from Raabs at the Thaya-river (upper picture).
The untere picture shows my grandparents at the morning of the large day.
My grandmother controls the cover of the commemorating-stone with one of her linens, apparently grandfather sends with the sight of the streamers a fervent prayer to the sky and our kitchen table did career as an altar for the field.

Meine Großeltern bei der letzten Kontrolle.
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