Macocha
Die Talstation der Seilbahn Ausblick aus der Seilbahn-Gondel
Querschnitt durch die Punkva-Höhle und der MacochaMit der Seilbahn geht es vom Tal der Punkva, von dem aus wir auch die Höhle betreten haben, ungefähr 140 Meter hoch eine steil abfallende Steilwand hinauf, um von dort aus die Macocha-Schlucht zu besichtigen.

Links sehen Sie einen Lageplan von der Punkva-Höhle und der Macocha.

Der Eingang ist bei dem weissen Häuschen unterhalb der Seilbahnkabine. Die dunkleren Linien stellen die Höhle dar. Das helle Etwas ist die Macocha. Mit der Seilbahn geht es hinauf auf die Ebene oberhalb der Höhle. Die beiden dicken dunklen Striche bei der Macocha stellen die obere und untere Aussichtsplattform in die Macocha-Schlucht dar.

Aber jetzt wird es langsam Zeit, Ihnen die Legende von der Macocha  zu erzählen:

"Eine kinderlose Witwe heiratete einst den ebenfalls verwitweten Vater eines Buben. Sie liebte dieses Kind, doch dann wurde sie doch noch schwanger und brachte ebenfalls einen Buben zur Welt.

Nun hatte sie Angst, dass ihr Kind, das jüngere der beiden, benachteiligt würde und so lockte sie ihren Stiefsohn zur Schlucht und stieß ihn hinab. Er hatte aber Glück und konnte sich an einem Strauch festhalten.

Holzarbeiter hörten seine Hilferufe und retteten ihn.

Als die Dorfbevölkerung von der grausigen Tat hörten, warfen sie zur Strafe die böse Stiefmutter in den Abgrund.

Und so kam dieser Abgrund zu seinem Namen: Macocha, zu Deutsch Stiefmutter."

With the ropeway a steep wall coming off steeply goes it up about 140 meters highly from the valley of the Punkva-river from which we entered also the cave in order to visit the Macocha-gorge from there.
To the left you see a floor plan of the Punkva-cave and the Macocha.
The entry is near the white cottage below the ropeway cabin. The darker lines represent the cave. The bright one something is the Macocha. With the ropeway goes it up onto the tier above the cave. The two thick dark strokes at the Macocha represent the upper and lower view platform into the Macocha-gorge.
But it becomes time slowly now, to tell you the legend of the Macocha:
"A child-free widow married once the also widowed father of a boy. She loved this child, nevertheless then she still became pregnant and brought also a boy to the world.
Now she was afraid, that her child, the one younger of the two, would be put at a disadvantage and so she attracted  her stepson to the gorge and pushed down him. He had, however, luck and could hang on at a shrub.
Wood workers heard his cries for help and saved him.
When heard the village population of the horrible action, they flung the bad stepmother for the punishment into the abyss.
And so this abyss came for his name: Macocha, to German "Stiefmutter" and in english "stepmother"."

Von der unteren Plattform in die Macocha Blick von der unteren zur oberen Plattform der Macocha
Links der Blick von der unteren Plattform in die Macocha-Schlucht. Irgendwo im Schatten der Höhlendecke liegt die von der Punkva-Höhle aus zugängliche Aussichtsplattform. Der kleine See am Grund der Macocha ist gerade noch zu erkennen. Von seinem Wasserspiegel bis zur Aussichtsplattform auf dem rechten Bild beträgt der Höhenunterschied 138,7 Meter.

To the left the look of the lower platform into the Macocha gorge. Somewhere in the shadow of the cave ceiling that one lies from the Punkva cave accessible view platform. The small lake at the ground of the Macocha is just still to be recognized. From his water level up to the platform on the right picture the difference in levels is in 138,7 meters.

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