Cvilín - Burgberg

Aussicht von der Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Mutter Gottes auf Krnov / Jägerndorf

View of the pilgrimage church to the Painful mother of God on Krnov / Jaegerndorf

Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Mutter Gottes
Eine Darstellung des Gnadenbildes über dem Haupteingang der Wallfahrtskirche, das Original findet man originellerweise an der Rückseite des Hauptaltars, wo man auch den Opferstock findet.

A representation of the grace picture above the main entrance of the church of pilgrimage church, one thinks the original of the reverse page of the main altar, where one finds also the offertory box.

Eine Darstellung des Gnadenbildes über dem der Stadt zugewandten Haupteingang der Kirche.

A representation of the grace picture above the main entrance of the church turned to the city.

Die Wallfahrtskirche der Beförderung des heiligen Kreuzes und der Heiligen Mutter Gottes im Schmerz wurde 1722 bis 1728 erbaut und bewahrt eine 400 Jahre alte Tradition als Wallfahrtsort. Die wichtigste der Wallfahrten hierher findet alljährlich im September statt.

The pilgrimage church of the transport of the holy cross and the Holy mother of God in the pain was uplifted 1722 to 1728 and preserved a 400 years old tradition as a pilgrimage place. The most important of the pilgrimages here occurs annually in September.

Aussichtswarte auf dem Cvilín - Burgberg

Die Burgbergwarte bei Jägerndorf: Links eine Darstellung aus dem Buch: Illustrierter Führer durch das Sudetengebirge, dessen Kurorte, Heilanstalten und Sommerfrischen mit besonderer Berücksichtigung des Bades Karlsbrunn von Josef Lowag aus dem Jahr 1903.

The Burgberg-observatory at Jaegerndorf: To the left a representation from the book: Illustrierter Führer durch das Sudetengebirge, dessen Kurorte, Heilanstalten und Sommerfrischen mit besonderer Berücksichtigung des Bades Karlsbrunn of Josef Lowag from the year 1903.

Tag der geschlossenen Tür. Im September ist die Aussichtswarte nicht mehr geöffnet. Zumindest nicht heute und nicht für uns.

Die Aussichtswarte selbst ist 25 Meter hoch. Die extravagante und im wahrsten Sinne des Wortes exzentrische Laterne brachte noch einmal 5 Meter Höhengewinn. Wann der Burgbergwarte dieser Zacken aus der Krone fiel, ist nicht bekannt.

Day of the closed door. In September the outlook observatory is not more opened. At least not today and not for us.

The outlook observatory itself is 25 meters high. The extravagant one and brought in the truest sense of the word eccentric lantern once again 5 meters of height profit. When this point fell to the Burgberg-observatory from the crown is not known.

 

Auf dem Burgberg 437 Meter und zur Burgbergwarte 30 Meter.

Südöstlich der Stadt schönster Aussichtspunkt der ganzen Gegend mit Fernblick auf die Beskiden, das Altvatergebirge und das preußisch-oberschlesische Flachland; mehrere Restaurationen.

Am Burgberge wurden schon oft seltene Funde aus prähistorischer Zeit gemacht; eine Sammlung solcher Gegenstände wird im Gasthause der Josefine Tungel am Burgberg gezeigt.

Unmittelbar vor der zur Burgbergkirche führenden Steinstufe steht eine Aufschrifttafel mit den Worten: „Sudetenweg durch den Wald zur Kirche“. Rings um die Koppe des Burgberges führt ein prächtiger, neu angelegter Promenadenweg zur Warte, welche 25 Meter hoch, eine entzückende Rundschau bietet; von der Plattform ragt noch ein bis zur Laterne 5 Meter hoher Seitenaufbau empor, so dass die Gesamthöhe der Warte 30 Meter beträgt.

Die Warte wurde in den Jahren von 1901 bis 1902 erbaut und im Mai 1903 eröffnet: dieselbe steht am sogenannten „Baderspiel“.

Kursiver Text aus:

Josef Lowag: Illustrierter Führer durch das Sudetengebirge, dessen Kurorte, Heilanstalten und Sommerfrischen mit besonderer Berücksichtigung des Bades Karlsbrunn,

W. Krommer, Verlagsbuchhandlung, Freudenthal, 1903

Šelenburk - Schellenburg - Lobenštejn: drei Namen - eine Burg (three names - a castle)

Bliszczyce (Bleischwitz)

Eigentlich wollte ich auf dem Weg zur Šelenburk nur die Aussicht dokumentieren. Daheim erst, als ich mir die Lage auf der Landkarte betrachtete, wurde mir klar, wie nahe wir hier polnischen Grenze waren. Eine automatische Werbe-SMS eines polnischen Netzbetreibers bestätigte mir auf hochmoderne Art und Weise diese Entdeckung.

Actually I wanted to document only the view on the way to the Šelenburk. At home first, than I me the situation on the map considered, I realized, as near we here Polish boundary were. An automatic spam-SMS of a Polish network operator confirmed me this discovery in state-of-the-art manner.

Der erste Eindruck, den wir von der Šelenburk / Schellenburg hatten.

The first impression which we had from the Šelenburk / Schellenburg.

Eine andere Seite der Šelenburk / Schellenburg

Another side of the Šelenburk / Schellenburg

Auf der Südseite befindet sich die Burgruine Lobenstein oder die Schellenburg, an welche sich mehrere Sagen und Räubergeschichten knüpfen; dieselbe ist eine der größten Burgruinen Schlesiens.

Die Burg Lobenstein wurde in den Jahren von 1031 – 1049 nebst anderen Burgen in den mähr.-schlesischen Sudeten durch Herzog Bretislav von Böhmen zum Schutze gegen die feindlichen Polen erbaut und erhielt eine Besatzung von Fußvolk.

Am 3. Oktober 1493 belehnte König Wladislaw den damaligen Kanzler des Königreiches Böhmen Johann von Schellenberg mit dem Herzogtum Jägerndorf und der dazugehörenden Burg Lobenstein; seit jener Zeit führte sieauch den Namen Schellenburg. Johann von Schellenbergs Sohn Georg verkaufte Herzogtum und Burg am 15. Mai 1523 um den Preis von 58.900 Gulden an den Markgrafen Georg von Anspach-Hohenzollern; diesen zwangen die anrückenden Türken im Jahre 1529 die Burg neu zu befestigen und mit Geschützen zu versehen. Die Bürger der Städte Jägerndorf und Leobschütz mussten zu diesen Befestigungsarbeiten den ganzen Winter über Baumaterialien zuführen.

Im Jahre 1543 erbte sein Sohn Georg Friedrich das Herzogtum. Dieser bezog aber das neue von seinem Vater erbaute Schloss in Jägerndorf und ließ die Burg Lobenstein leer stehen, welche nachher, hauptsächlich während des 30jährigen Krieges, verfiel und zur Ruine wurde.

Die Ruine ragt auf einem kahlen ziemlich steilen Grauwackenfelsen empor und die gewaltigen umfangreichen Mauern sind aus Grauwackensandstein erbaut.

Wie bei vielen anderen Ritterburgen des Sudetengebirges stehen die Grundmauern interessanterweise auf einer Schichte von Holzkohlen. Die Ringmauern mit den Wällen erheben sich bis zu den steilen Böschungen des Berges. Gegen den Abhang bemerkt man die ehemaligen bescheidenen Wohnräume am inneren Teil der Ringmauer zusammengedrängt.

Neben dem Tore erhob sich gegen die Westseite der stark- und festgebaute Wachtturm. Die Fenster der Burg waren sehr klein und hatten kleine, eckige, in der Mitte gewölbte Glastafeln. An den Wänden konnte man vor fünfzig Jahren noch Spuren von Malerei bemerken.

Eine ausgemauerte Vertiefung wird als Burgverlies bezeichnet, auch führt eine gegenwärtig verschüttete Stiege in das Innere des Berges zu den unterirdischen Räumen der Burg, in welchen der Sage nach einst der Räuberhauptmann Hunzaches mit seiner Bande gehaust haben soll.

Kursiver Text aus:

Josef Lowag: Illustrierter Führer durch das Sudetengebirge, dessen Kurorte, Heilanstalten und Sommerfrischen mit besonderer Berücksichtigung des Bades Karlsbrunn,

W. Krommer, Verlagsbuchhandlung, Freudenthal, 1903

Nur noch wenige Mauern vermitteln den Eindruck einer einst wehrhaften Burg.

To provide only still few walls the impression of an once powerfull castle.

Bei Sonnenschein macht das Pausieren gleich viel mehr Spaß.

Near sunshine the pausing does now much more fun.

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